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Ein Interview mit Matt, ein junger Sub und Fussfetischist


homeBild2-stephan006MasterMarc: Hallo Matt. Du bist ein 19jähriger Sub der seine kinky Ader am erforschen ist. Ich weiss, dass du unheimlich auf Füsse und Bondage stehst. Bevor wir jedoch über deine Fetische sprechen würde es mich interessieren, wann du gemerkt hast, dass du auf Fetische stehst und wie du dann die ersten Schritte in der kinky Welt getan hast?

Matt: Hallo. Ich habe sehr lange meine kinky Seite nicht ausgelebt und würde auch nicht sagen, dass ich schwul bin. Ich steh sowohl auf Frauen wie auch auf Männer, wobei ich nur auf Männer-Füsse stehe. Das wiederum weiss ich schon recht lang doch erst vor kurzem hab ich dann auch den Schritt gewagt es auszuleben. In letzter Zeit habe ich mich doch mit einigen ganz netten Menschen über Fetische unterhalten und ausgetauscht, meistens Männer aber es waren auch ein paar Girls darunter. Aber zum ersten Mal hab ich mich erst vor einem Jahr mit jemandem getroffen und es war eine grossartige Erfahrung für mich und ich weiss, ich will da mehr. Ich denke das erste Treffen ist sehr wichtig, denn danach ist man überhaupt nicht mehr daran interessiert oder will diesen Bereich weiter erkunden.

MasterMarc: Kannst du uns ein wenig darüber erzählen, was für Erfahrungen du da gemacht hast und wie du, die für dich passende Person dafür gefunden hast?

Matt: Ich muss sagen, dass es eine sehr relaxte Session war. Ich hab den Typen in einem Hotel in Bristol getroffen. Und obwohl doch ein erheblicher Altersunterschied besteht, haben wir uns von Anfang an gut verstanden. Er wusste dass dies mein erstes Treffen war und hat darauf sehr Rücksicht genommen. Anfangs zeigte er mir sein mitgebrachtes Equipment und er hat mir auch erzählt, was er damit machen will. Dann hat er mich sehr lose gefesselt, so dass ich ein wenig das Gefühl für die Situation bekam und danach liess er mich verschiedene Masken und Knebel versuchen, damit ich auch entscheiden konnte, mit welcher Ausrüstung ich mich wohl fühlte.In dieser Fesselung und mit Maske und Knebel zeigte er mir dann einige Fotos, die er an Sessions gemacht hat. So konnte ich entscheiden was mich reizt und ich gerne probieren würde. Ich fühlte mich immer wohler und da hab ich mich dann auch bis auf die Unterhosen ausgezogen und er fesselte mich fester und von da an, fing es dann an, eine richtige Session zu werden, so wie man sich eine Session ohne sexuellen Akt vorstellt.

Aber bis es zu diesem Treffen kam, hab ich doch mit einigen gechattet um den richtigen zu finden. Auch mit dem Typen habe ich lange gechattet, so dass ein gewisses Vertrauensverhältnis schon da war. Das macht es natürlich dann viel einfacher, wenn an sich trifft.

MasterMarc: Der erste Schritt ist immer der schwierigste und es ist wichtig, da jemanden zu finden, bei dem man sich wohl fühlt und dem man vertraut. Dann war es wohl eine Bondagesession. Ich weiss aber, dass du auch einen ausgeprägten Fetisch für Füsse und Socken hast. Kannst du uns erklären, was dich daran so anmacht? Was sind denn deine Wünsche und Phfantasien die du da hast?

Matt: Es ist ein weit verbreiteter Fetisch und jeder hat da seine speziellen Vorlieben. Einige mögen nackte und saubere Füsse, andere lieber Füsse mit Socken die auch smelly sind. Ich selbst bevorzuge riechende Füsse in Socken. In der Fussfetischwelt gibt es auch unterschiedlich intensive Bindungen zwischen dem Master und dem Slave. Ich sehe z.B. den Typen der sich gerne zurücklehnt und seinem Gegenüber die Möglichkeit gibt, seine Füsse zu verwöhnen z.B. mit einer Massage als eher lockeres Verhältnis, während es auch das intensivere gibt, das mehr SM beinhaltet, bei dem ein grösserer Druck und Zwang ausgeht. Dies ist eigentlich die Richtung in die ich mich mehr entwickeln möchte.

homeBildH-jem001MasterMarc: Ich selbst liebe es, wenn man mir als Master meine Füsse verwöhnt. Ich liebe dieses leicht kitzelnde Gefühl aber noch viel mehr ist es in meinen Augen ein klares Zeichen, dass ein Boy weiss, dass sein Platz zu Füssen seines Masters ist. Für einige Leute ist das eine Degradierung, eine Art der Erniedrigung. Hast du auch solche Gefühle und weshalb reizen dich denn stinkende Füsse noch mehr als saubere?

Matt: Das ganze gibt mir das Gefühl klar unter einem Master zu stehen, dass dies mein Platz ist und ich zum dienen da bin. Die riechenden Füsse ist für mich ein weiteres Zeichen der Unterordnung. Es gibt mir das Gefühl, dass es dem Master egal ist, was ich fühle, so dass er es nicht mal als nötig empfindet, sich die Füsse für mich zu waschen, um es mir einfacher zu machen. Für viele Kerle bedeutet das Füsse lecken auch, dass sie sich in ihre Stellung fügen und die Kontrolle abgegeben haben und nur noch dafür da sind, das zu machen, was befohlen wurde. Das ultimative Zeichen der Unterwerfung.

MasterMarc: Ist es für dich eine erniedrigende Situation oder fühlst du dich einfach nur am richtigen Platz?

Matt: Für mich ist es mittlerweile keine Erniedrigung mehr, das ich es wirklich sehr mag. Aber klar als ich dies das erste Mal in einer Slave-Master-Situation ausprobierte, war es unangenehm und erniedrigend. Zudem setzte ich mich selbst unter Druck weil ich unbedingt dem Master genügen wollte und mir dessen nicht sicher war. Je länger die Session ging umso wohler fühlte ich mich in meiner Situation. Und da wir uns mittlerweile auch mehrere Male getroffen haben, denke ich auch, dass ich seinen Erwartungen genügt habe. Aber klar, das erste mal war für mich sehr nervenaufreiben und ich hatte in einigen Situationen auch Fluchtgedanken, Angst vor meinem eigenen Mut, aber das hat sich eben dann gelegt und aus den schlechten Gefühlen wurden gute und je länger je mehr fühl ich mich einfach nur wohl und am richtigen Platz, so dass es auch nicht mehr erniedrigend ist.

MasterMarc: Erniedrigung ist im Allgemeinen ein sehr subjektives Gefühl. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es viele Dinge gibt, die anfangs erniedrigend waren aber dann zur Normalität wurden. Es zeigt auch, dass ein Slave in seiner Position angekommen ist. Weshalb liebst du eigentlich Socken?

Matt: Socken versperren eigentlich dem Slave die Sicht auf das, was er eigentlich begehrt. Es ist ein wenig dieses Psycho-Game, bei dem der Master, der weiss, dass man einen Fuss-Fetisch hat, einem den Zugang zu diesen begehrten Füssen verweigert, dass man es sich erst durch Unterordnung verdienen muss. Sehe ich Socken will ich die Füsse sehen und das macht mich noch williger und ich gehe noch viel mehr auf die Wünsche des Masters ein, damit ich an seine Füsse komme.

MasterMarc: Hehe, ich sehe schon, du würdest alles für diesen Socken-Striptease machen, damit du zu deinem Lieblingsspielzeug kommst. 🙂 Gibt es da Fussarten die du bevorzugst oder spielt das Aussehen überhaupt keine Rolle?

Matt: Ich neige dazu kleine Füsse attraktiver zu finden. Ich mag wohl dass jemand der klein ist die Möglichkeit hat mich zu kontrollieren und Macht auf mich auszuüben. Wieder so ein psychologischer Faktor. Ich mag keine überlangen Zehennägel, da ich gerne die Füsse in den Mund schiebe und ich es da nicht mag, wenn immer mein Gaumen aufgekratzt wird. Aber abgesehen davon, spielt es mir weniger eine Rolle. Aber klar gilt da, je geiler ich den Typen finde umso geiler finde ich meist seine Füsse. Ich muss wohl mal nen Typen finden, den ich nicht geil aber dessen Füsse ich anziehend finde. 🙂

homeBild2-stephan005MasterMarc: Was für Action magst du denn mit Socken und Füssen?

Matt: Ich mag eigentlich ziemlich alles was mit Füssen zu tun hat, Zehen lecken, Fusssohlen lecken oder die Füsse einfach nur auf meinem Gesicht fühlen. Da werde ich immer spitz. 🙂 Ich mag Master die sich auch Zeit nehmen und mir selbige auch geben, wenn es zum Spiel mit den Füssen kommt. Ich mag es auch als Fussschemel benutzt zu werden, egal ob ich da liege und die füsse auf meinem Gesicht habe, oder auf allen Vieren bin und die Füsse auf meinem Rücken fühle. Es zeigt einfach die Überlegenheit des Masters.

MasterMarc: Ich finde es gut, dass du demfalls auch eher auf längere Sessions stehst, denn oft sind es die unscheinbaren kleinen Dinge, welche diese Gefühle der Unter- und Überordnung am besten zeigen und fühlen lassen. Auch gehören Nicht-Action-Zeiten, z.B. das warten auf einen Master, zum Slave-Master-Lifestyle. Wenn du so nach vorne schaust, was sind denn noch Dinge, die du als Sklave erforschen willst?

Matt: Bis jetzt hab ich nur einem Master auf Sessionbasis, also ohne langfrisitges Commitment gedient. Zur Zeit würde ich eigentlich so eine Teilzeit-Verpflichtung suchen. So dass ich auch sagen kann, dass ich einen Master habe. Aber ich suche klar nichts zu weitgehendes und ich suche auch keine sexuellen Aktivitäten wie Analspiele und ich will auch nicht die Spermaschlampe für jemanden sein. Ich suche jemandem, bei dem ich mich richtig einsetzen kann, dem ich dienen kann und der mich statt mit Sex mit Füssen belohnt.

MasterMarc: Wenn mich meine Erfahrungen etwas gelehrt haben, dann das man offen bleiben muss. Alles kann sich ändern wenn die richtige Zeit gekommen ist, aber nichts muss sich unbedingt ändern. Ich wünsche dir jedenfalls nur das Beste für deinen Weg als Sklave. Pass auf dich auf aber noch viel wichtiger: Geniesse es!

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