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Wir haben hier bereits über den Song Sinsation von Dorian Reland berichtet. Nun präsentieren wir sein neustes Werk, welches wieder eine kinky Seite hat, denn der Songwriter und Sänger lebst selbst ein kinky Life in London, wo er auch schon mehrere Male auf der Hauptbühe der London Pride stand. Seine neue Single “Life is Hard” wurde von kurzem veröffentlicht und wir sind sicher, der Refrain wird als Ohrwurm euch in Erinnerung bleiben, und noch viel mehr das lustige Fetisch-Video dazu.

Dorian Reland Life is HardSev: Hallo Dorian, schön wieder mit dir zu quatschen. Wenn man sich so die Geschichte der letzten Videos anschaut, dann merkt man, dass sich doch einiges verändert hat. Worin siehst du selbst die Unterschiede zwischen dem aktuellen Werk und den letzten Songs?  

Dorian: Ich selbst finde, dass die Ästhetik die in “Life is Hard” aufgebaut wird, sich auch schon in den anderen Videos zeigt. Schon mein erstes Video “Wasting My Time” hatte schon diese dunkle Seite. Dann gabs zwar ein ganz fröhliches “Are you Ready?”. Aber eigentlich war die dunkle kinky Seite schon immer ein Teil von mir. Da zeigt sich doch viel mehr die Wahrheit, wenn man das Leben von der dunklen Seite her betrachtet. Der Mainstream tötet doch irgendwie die Individualität.

Sev: Das cann gut sein aber man merkt, dass deine Arbeit alles andere als Mainstream ist. Deine Persönlichkeit scheint mit jedem Song zu wachsen und deine Videos werden wirklich immer kinkyer. Hat das auch was mit deinem realen Leben zu tun?

Dorian: Ich denke ich bin ein Kind beider Welten. In meiner Jugend war ich eigentlich nur der Mainstream-Kultur ausgesetzt. So war ich Fan von vielen Pop-Divas, angefangen bei Britney Spears (!!), Mit meinem Comming-Out und später mit meinem Umzug von Genf nach London merkte ich, dass die Welt noch ganz andere Seiten und Möglichkeiten hat. So entwickelte sich mein Stil den ich als fetisch/alternativ bezeichnen würde. Aber noch immer liebe ich es zu einem Beyoncé-Song abzutanzen und gehe gerne Disney-Filme gucken. Viele Menschen sehen die Welt gerne schwarz-weiss, aber ich glaube da gibts viele Schattierungen.

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Sev: In deiner Kunst zeigst du uns diese Schattierungen sehr gut. Einge der Personen in deinem neuen Video haben ja wirklich skurile Auftritte und Chrakteren, die von soft über lustig bis ganz dreckig gehen. Was hat dich dazu bewogen “Life is Hard” zu produzieren und wie kam es dazu?

Dorian: Das letzte Jahr in London war nicht ganz einfach für mich. Ich versuche aus dem alten Leben auszubrechen und mein neues der Musik zu widmen und davon zu leben. Ich will das machen, was ich liebe und das möglichst den ganzen Tag. Als ich dann vor einem weissen Blatt Papier sass und es länger so weiss blieb, sagte mir jemand, ich soll doch was zu nem Thema schreiben, das ich auch kenne. Das hat mir geholfen, diesen Ärger und Schmerz dann in etwas lustiges und befreiendes umzuwandeln. Meistens assoziieren Leute traurige Lieder und Balladen mit wahren Gefühlen. Leichte und fröhliche Musik wird dagegen gerne mit dumm und einfach in Verbindung gebracht. Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass sich Traurigkeit und Ängste viel einfacher in Noten umwandeln lassen als gute und schöne Gefühle. Aber ist es eigentlich nicht das Ziel glücklich im Leben zu sein? Und ist dies wirklich so seicht? Oder ist das nicht das, was das Leben ausmacht? Ich selbst bin genusssüchtig und so wollte ich dass mit “Life is Hard” auch auf eine alberne Art die Schönheit des Lebens gezeigt wird. Das Leben muss nicht immer ernst sein. Bereichere es noch mit meiner Vorliebe für Fetisch und du erhälst den explosiven Cocktail meines Lebens den ich in meinem Video zeige. 🙂

Sev: Das hört ich nach nem leckeren Drink an, den man bestellen sollte. Hast du noch einige Abschlussworte für unsere Leser

Dorian: Zur Zeit plane ich eine Tournee in ganz Europa. Ich hoffe einige von euch Jungs an Leder-/Feitsch-Prides zu sehen und bitte, lasst mich dann nicht hängen. 🙂 Sollte dir der Video gefallen, so lade ihn doch runter. Es wäre mir eine Ehre Teil eurer Musiksammlung zu sein, auch wenn ihr nicht für diesen motherfucking Song zahlen solltet. 🙂

Sev: Ich habs gemacht! Ich schwöre! Hehe. Danke für die Zeit, Dorian und viel Glück bei deinen Auftritten.
 

You can find Dorian Reland on his webpage or on:

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