Kami

1999 | Austria (AT)

Salüt liebe Leser, Se7en hier, diesmal mit Kami, ein süsses rotes Rubberpup.

Kannst du uns ein wenig über dich erzählen Kami? Wie genau bist du auf die Fetischwelt gestossen, und was hat dich da angezogen bzw. bewogen etwas auszuprobieren?

Zu beginn erst einmal ein lautes Wuff an die Puppy Community und and die Leser dieses Beitrags und an dich. Vielen Dank für die Einladung zu diesem Interview.

Ich bin 20 Jahre alt und bin seit ungefähr 3 Jahren aktiv in der Petplay und auch Furry Szene. Geboren wurde ich 1999 in Tirol, einem relativ kleinen aber wunderschönen Bundesland in Österreich. Ich bin aus Beziehungsgründen schon mit 17 ausgebüchst, umgezogen und hab die schule geschmissen um bei meinem jetzigen ex-freund sein zu können. Gegen ende unserer Beziehung bin ich dann durch die Furry Community und freunde auf Petplay gestoßen. In der Furry Community bin ich übrigens schon seit 2014.

Ich war anfangs abgeneigt etwas in dieser art auszuprobieren aber es hat mich dann nach ein paar Wochen doch gecacht. Da habe ich mir dann gedacht: “Ach komm probierst das halt mal aus”. Nach 2-3 wochen ist dann meine erste Puppy Maske vor der Haustüre gelegen. Ich war dann total begeistert und habe nach anderen Puppies in Telegram gruppen, im Internet und auch im Furry Freundeskreis gesucht und wurde natürlich fündig. So bin ich dann in die Szene gerutscht. Ich bin dann auch ziemlich zeitig auf Petplay events aufmerksam geworden wo ich dann auch meinen Jetzigen Freund kennengelernt habe. Auf diesem Event habe ich so viele Puppies mit den unterschiedlichsten Fetischen getroffen. Ein paar sind dann auch sofort an mir hängengeblieben wie zum Beispiel Latex/Rubber, Watersports, Toys usw.

Weshalb warst denn anfangs abgeneigt? Und was denkst du heute über die damaligen Gedanken?

Zu dieser Zeit war ich nicht mehr so aktiv im Furry Fandom unterwegs und habe mich die ganze zeit nur auf meine Beziehung und meinen damaligen Freund konzentriert. Es wurde mit der Zeit alles grau und langweilig, ich war nur für meinen Freund da und er für mich. Die Rosa Brille der ersten richtigen Beziehung eben. Wir bzw. eher ich selbst wollten dann mal wieder spaß haben und suchten auch gewissermaßen nach was neuem und ich wollte wieder mehr in der Community der Furries sein.

Dort hab ich wie bereits erwähnt dann auch das Petplay entdeckt. Leicht abgeneigt war deshalb, da ich erst 17 war und noch ein wenig verklemmt im Bezug auf Fetisch, Aktives ausleben von gelüsten und all diese Sachen. Was man nicht kennt und komisch findet, findet man anfangs eben befremdlich und kann sich das nicht vorstellen. Doch dann nach der Zeit schoss mir immer mehr in den Kopf wie jung ich noch bin und was ich alles noch erleben könnte, es war fast wie eine kleine Ekstase in der ich merkte, ich will raus hier und meiner Lust vollen lauf lassen. So entwickelte sich das ganze dann. Und heute bin ich sehr froh diese Entscheidung getroffen zu haben. Das ich mich überwunden habe mal was verrücktes zu machen.

Manchmal braucht es etwas Zeit und Eigenüberwindung. Aber es lohnt sich oftmals. Du sagst es sei einiges an Fetischen hängengeblieben, so zum Beispiel Latex. Weshalb das? Was war da die Faszination?

Latex ist für mich einfach ein Allrounder der bei Puppyplay einfach dazugehört. Es sieht super aus, ich liebe einfach den Geruch, das aussehen und das Gefühl und wie es die Puppy Maske abrundet um wirklich den Menschlichen Körper sowohl physisch als auch psychisch zu beschränken und ganz Hund sein zu können. Wahrscheinlich überrascht es viele aber ich trage Latex nicht unbedingt weil es mich extrem geil macht es zu tragen. Ich trage Latex privat sogar relativ selten, da ich leider zu den Menschen gehöre die sehr faul sind und sich den stress mit dem Anziehen nicht so gerne antun.

Aber um meinem Freund und anderen Leuten die darauf extrem abfahren eine Freude zu machen zieh ich es immer wieder mal beim Sex an, da es für mich irgendwie schon dazu gehört. Es sieht einfach oft besser aus als die Nackte Haut. Es hat so ein eigenes Feeling wenn man Puppies in Latex sieht das man nicht so ganz beschreiben kann. Es sieht einfach sehr geil und erregend aus.

So wie es sich liest ist es demfalls fest mit dem pup play für dich verbunden? Ist das bei den anderen “mithängen gebliebenen” Fetischen ebenfalls so?

Naja natürlich hat Latex ohne Puppymaske oder Petplay auch was, vorallem mit Gasmaske ist es auch anziehend. Andere Fetische die ich für mich entdeckt habe, wie z.b Füße, Watersports und Public hatte ich natürlich vor dem Hundeleben auch schon zum teil. Jedoch hab ich sie ignoriert und nicht wirklich ausgelebt oder war einfach geistig noch nicht soweit so etwas in echt zu machen. Auch weil ich mich auch ein wenig dafür geschämt habe. Durch das Puppy sein war ich dann durch die Maske und auch durch das wissen das es außer mir noch mehr gibt die sehr, nennen wir es mal “perverse”, Fetische haben auf einmal nicht mehr so verklemmt und scheu das so offen auszuleben wie ich es jetzt tue. Komplett neue Fetische die dazugekommen sind, sind sachen wie Breathplay, Bondage und leichtes SM. Das habe ich durch das Fetischreiche leben der ganzen Puppies die ich kennengelernt habe lieben gelernt.

Also war es es demfalls sozusagen ein kleiner katalysator für dich 😉 Und heute, was hat Fetish Insgesamt für eine Bedeutung für dich persönlich?

Fetische sind ein teil meines täglichen Lebens und eigentlich auch von fast jedem anderen Menschen. Ein Großteil der Menschen hat irgend einen bestimmten Fetisch, irgend ein bestimmtes Objekt, eine bestimmte Verhaltensweise oder ein spezieller Teil des Körpers der erregender ist als alles andere. Bei den meisten sind Fetische mit einem gewissen Schamgefühl verbunden, weshalb sie nicht öffentlich darüber reden wollen oder ihren Fetisch nicht zeigen wollen. Für mich habe ich diese Fetische entdeckt und übe sie aus so oft ich kann und teile auch gerne was ich so mache online. Ich finde man sollte sich nicht für seine Vorlieben verstecken müssen.

Sehr wahr. Ich denke es gibt kaum einen besseren Satz, auf dem man dieses Interview beenden kann. Danke dir für deine Zeit, Kami, und ich wünsche dir alles gute auf deiner weiteren Fetischreise.

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